Warum pfeifen wir? – Drei junge Schiedsrichter erzählen

Ruth Gaßner

4. Januar 2026

Warum pfeifen wir? – Drei junge Schiedsrichter erzählen

Interview mit unseren Jung-Schiris am Ende ihres ersten Einsatzjahres


Der SVV hat seit heuer drei neue Schiedsrichter. Das Bemerkenswerte daran: Alle drei sind Jugendliche im C-Jugend-Alter und aktive Fußballer im Verein. Sie haben im Januar gemeinsam ihre Ausbildung begonnen und pfeifen seit dem vergangenen Frühjahr als offizielle Unparteiische der Schiedsrichtergruppe Chiem regelmäßig Fußballspiele im Jugendbereich. Darauf ist der SVV sehr stolz.


Wir haben ein Interview geführt mit Maxi Wiesmeier (13), Moritz Trattner (13) und Leonhard Gaßner (14). Darin berichten die drei Neulinge von ihrer Motivation und ihren Erfahrungen als frisch ausgebildete Schiedsrichter: Warum sich die Ausbildung lohnt, wie sie persönlich davon profitieren und weshalb sie anderen Jugendlichen nur empfehlen können, beim nächsten Neulingskurs der Schiedsrichtergruppe Chiem im Januar 2026 (siehe Infokasten und Flyer) selbst einzusteigen. Von Kostenübernahme durch den Verein über Verdienstmöglichkeiten bis hin zu Teamgeist, Fitness und Persönlichkeitsentwicklung – unsere Nachwuchs-Refs schildern, was das Pfeifen alles bietet.


Maxi, Moritz und Leonhard, wie kam es dazu, dass ihr Schiedsrichter geworden seid?

Maxi: Ich war neugierig und wollte gerne mal das Spiel von der anderen Seite aus sehen.

Leonhard: Ich hab mitbekommen, dass Moritz überlegt, anzufangen, und da hab ich mich spontan entschieden, die Gelegenheit zu nutzen und mitzumachen – weil es mich einfach interessiert hat.

Moritz: Ich hatte es eh schon länger vor und als ich mitbekommen habe, dass es einen neuen Kurs gibt, habe ich mich gefreut und als Leonhard und Maxi auch noch zugesagt haben, war es noch besser.


Wie lief die Ausbildung ab?

Maxi: Es gab insgesamt fünf Ausbildungseinheiten, wo man die Theorie gelernt hat.

Leonhard: Meistens war es am Abend – einmal auch tagsüber am Wochenende. Das war, als wir die Laufprüfung abgelegt haben.

Moritz: Wir fuhren da immer zusammen zum Gasthaus Höhensteiger nach Westerndorf zu den Kursen. Und am Schluss haben wir halt noch die Laufprüfung gemacht und die richtige Prüfung.


Musstet ihr viel lernen? War die Prüfung schwierig?

Leonhard: Dadurch, dass die Ausbildung über einen längeren Zeitraum ging, hat man natürlich die Inhalte der ersten Einheiten teilweise wieder vergessen. Man hat dann zur Vorbereitung auf die Prüfung den Lernstoff und Übungsfragen bekommen, die man durcharbeiten konnte. Man musste schon lernen und ein Verständnis dafür bekommen, aber es war jetzt auch nicht allzu schwer.

Moritz: Wenn man selbst spielt, ist es natürlich leichter, das Ganze zu verstehen. Aber es gibt auch sehr viele Regeln, die man richtig lernen musste.


Was kostet die Ausbildung eigentlich?

Leonhard: Die Ausbildung hat 100 Euro gekostet, aber das hat der Verein übernommen. Jeder Schiedsrichter muss ja einen Heimverein angeben, für den er pfeift, und bei uns ist das halt der SVV. Der hat die Ausbildung und die Ausrüstung bezahlt.


Wie war es dann, das erste Spiel zu pfeifen?

Maxi: Am Anfang war ich schon nervös, aber mein Pate von der Schiedsrichtergruppe war ja dann auch dabei und dann ist es schon gegangen. Und nach dem Spiel war ich dann schon stolz darauf.

Moritz: Ja, das erste Spiel war ich sehr nervös. Aber eine sehr gute Hilfe ist, dass das erste Spiel ein Tandem-Spiel ist, wo einer (Anmerkung: der persönliche Pate) in der ersten Halbzeit pfeift und du nur mitläufst, damit du wirklich ein Gefühl für die Laufwege als Schiri bekommst und so. Die zweite Halbzeit pfeift man dann selbst und der Pate läuft mit – das hilft sehr. Durch das Patensystem fühlt man sich nicht so alleine – der Pate begleitet einen das ganze erste Jahr.

Leonhard: Ja, der Pate gibt sehr viel Sicherheit – gerade in strittigen Situationen, wo man als Neuling oft noch sehr unsicher ist, vor allem, wenn deine Entscheidungen in Frage gestellt werden. Und es ist sehr wichtig, dass du diese Unsicherheit überwindest und gleich zu Beginn klarstellst, wer der Chef ist – dann wirst du besser akzeptiert und fühlst dich sicherer.


Verdient man als junger Schiedsrichter eigentlich etwas?

Moritz: Ja, man verdient 31 Euro pro Spiel plus das Fahrgeld – kommt halt darauf an, ob du das bekommst oder deine Eltern [lacht].

Leonhard: Je höher man irgendwann mal pfeift – also Kreisliga, Bezirksliga, Landesliga usw. – umso mehr Geld verdient man natürlich auch. Und wenn man bei den Erwachsenen pfeift, bekommt man auch mehr Geld. Das ist dann schon ein Anreiz, dass man sich verbessern möchte.


Was bringt euch das persönlich?

Leonhard: Man hat zusätzliche Sporteinheiten an der frischen Luft und es ist ein toller Ausgleich zum Schulalltag.

Moritz: Und es ist auch cool, mal aus einer anderen Perspektive das Spiel zu sehen. Weil aus meiner Perspektive als Spieler rege ich mich selbst oft über Schiedsrichter auf, aber wenn man dann selbst mal als Schiedsrichter gearbeitet hat, sieht man das Ganze anders.

Maxi: Ich bin auch selbstbewusster geworden, weil wenn man so ein Spiel übernimmt, dann hat man schon eine gewisse Verantwortung und baut dadurch Selbstbewusstsein auf.


Ihr seid ja alle drei selbst aktive Fußballer. Würdet ihr sagen, ihr profitiert bei euren Einsätzen als Spieler eurer Jugendmannschaft davon, dass ihr die Regeln besser kennt als die meisten anderen?

Leonhard: Auf jeden Fall! Man regt sich zwar trotzdem hin und wieder noch über den Schiri auf, weil man als Spieler eben manches anders sieht, aber man hat grundsätzlich schon mehr Verständnis für seine Entscheidungen.

Moritz: Und du weißt meistens, wie viel du selbst machen darfst – also wie viel du am Trikot ziehen darfst oder so kleine schlaue Sachen halt, die gerade noch erlaubt sind [lacht].

Maxi: Man kann auf alle Fälle dann als aktiver Spieler die Entscheidungen des Schiedsrichters besser nachvollziehen. Vorher konnte ich das nicht und hab mich öfter mal beschwert.


Kann man die Schiedsrichtergruppe Chiem als eine Art Gemeinschaft verstehen?

Moritz: Ja, auf jeden Fall, weil alle zusammenhalten und es immer viel Spaß bei den Lehrabenden macht.

Maxi: Man lernt auch viele neue Leute kennen und kann Freundschaften entwickeln.

Leonhard: Es ist schon ein cooles Gefühl, wenn man bei einem SVV-Heimspiel zuschaut und den Schiedsrichter kennt. Und es gibt auch tolle Aktionen wie Sommerfest und Jahresabschlussfeier und so. Und dann natürlich die Schiedsrichter-Fußballmannschaft, in der wir auch mitspielen und gemeinsam zu Turnieren und Meisterschaften fahren. Im Sommer haben wir einmal gegen die Schiedsrichter vom FC Bayern gespielt – das ist schon immer eine tolle Erfahrung, wenn man so rumkommt und was Neues erlebt. Ohne die Schiedsrichtergruppe wären wir jetzt wahrscheinlich nicht an die Säbener Straße auf das Trainingsgelände vom FC Bayern gekommen.  


Wisst ihr, was es für den SVV bedeutet, dass ihr als Offizielle pfeift?

Leonhard: Ich glaube, dass man Strafe zahlen muss, wenn man als Verein keine Schiedsrichter stellt. Und es ist immer gut für den Heimverein, weil der einfach besser dasteht. Das wird dann immer auch gesagt, z.B. bei der Jahresabschlussfeier, dass der SV Vogtareuth so und so viele Schiedsrichter stellt – das ist dann schon eine Ehre für den Verein.

Maxi: Ja, es gibt schon einen guten Ruf, wenn man als Verein viele Schiedsrichter stellt.


Würdet ihr anderen Jugendlichen empfehlen, sich für den Kurs 2026 anzumelden?

Maxi: Ja, auf jeden Fall! Also ich finde, dass es sich schon lohnt. Man hat ja auch keine Ausgaben und es bringt einen im Leben schon weiter, wenn man lernt, Verantwortung zu übernehmen und so.

Leonhard: Ich würde es auch empfehlen – vor allem, wenn man selbst gerne Sport macht. Du kannst etwas Geld verdienen und baust Selbstvertrauen auf, traust dich mehr und lernst, dich durchzusetzen. Also, es bringt schon viel.

Moritz: Ich glaub, das Wichtigste ist, dass du Selbstbewusstsein und Durchsetzungsvermögen lernst. Auch, wenn die Spieler dich anmeckern, musst du dich durchsetzen und zu deiner Entscheidung stehen und mit solchen Diskussionen umgehen können. Ich würde die Ausbildung jedem Jugendlichen empfehlen, der Fußball mal aus einer anderen Perspektive kennenlernen will. Und es macht wirklich sehr viel Spaß – besonders, wenn du nach einer gewissen Zeit sicherer wirst und merkst: Ich kann das, ich bin der Chef hier [lacht].

Für das Interview bedanken sich Franzi Schürr und Ruth Gaßner vom SV Vogtareuth e.V.

Neulingskurs 2026 – Jetzt vormerken!

  • Veranstalter: Schiedsrichtergruppe Chiem
  • Start: Februar 2026
  • Ort: Westerndorf St. Peter
  • Kosten: ca. 100 € – werden vom Verein übernommen
  • Inklusive: komplette SR-Ausrüstung
  • Voraussetzungen: Mindestalter 12 Jahre, Interesse am Fußball
  • Vorteile: Taschengeld verdienen, Persönlichkeit stärken, Spielverständnis und Cleverness auf dem Platz ausbauen, Fitness steigern, Team-Events, tolles Netzwerk
  • Kontakt für Anmeldung: Robert Teufel als Verbindungsmann des SV Vogtareuth e.v. zur Schiedsrichtergruppe Chiem oder direkt bei Ronny Schmidt (siehe Flyer)


von Franziska Schürr 7. Mai 2026
Das Mädchenmobil kommt nach Vogtareuth Das Mädchenmobil des Bayerischen Fußball-Verbands macht Station in Vogtareuth. Alle fußballinteressierten Mädchen im Alter von 6 bis 10 Jahren also von den Bambinis bis zur E-Jugend sind herzlich eingeladen, an einem kostenlosen Schnuppertraining teilzunehmen und den Mädchenfußball kennenzulernen. Egal ob bereits erste Erfahrungen im Fußball gesammelt wurden oder ob einfach einmal unverbindlich hineingeschnuppert werden möchte – beim Mädchenmobil stehen der Spaß an Bewegung, Spiel und Gemeinschaft im Vordergrund. Die Trainingseinheit dauert etwa 75 bis 90 Minuten und wird altersgerecht sowie abwechslungsreich gestaltet. Dabei erhalten die Teilnehmerinnen die Möglichkeit, erste Eindrücke vom Fußballtraining zu gewinnen, neue Freundschaften zu knüpfen und gemeinsam aktiv zu sein. Das Training findet am Dienstag, den 16.06.2026, um 17:30 Uhr beim SV Vogtareuth statt. Eine Anmeldung ist erwünscht. Der Verein freut sich auf zahlreiche Teilnehmerinnen und bittet darum, die Information gerne weiterzuleiten und mit interessierten Familien zu teilen.
von Franziska Schürr 1. Mai 2026
Kinderturnen des SV Vogtareuth sucht dringend Unterstützung Das Kinderturnen des SV Vogtareuth ist ein fester Bestandteil unseres Vereinslebens und bietet jede Woche vielen Kindern die Möglichkeit, sich spielerisch zu bewegen, Neues auszuprobieren und gemeinsam Spaß zu haben. Damit dieses wichtige Angebot auch weiterhin bestehen kann, suchen wir aktuell dringend Unterstützung für unser Betreuer*innen-/Helfer*innenteam. Egal ob Mama oder Papa, Oma oder Opa, jung oder alt – Hauptsache, du hast Freude daran, dich mit Kindern zu bewegen und sie in ihrer Entwicklung zu begleiten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Viel wichtiger sind Engagement, Zuverlässigkeit und Spaß an der Bewegung. Das Kinderturnen findet immer donnerstags von 16:00 bis 17:00 Uhr in der Turnhalle statt. Der gemeinsame Aufbau beginnt bereits um 15:00 Uhr. Du kannst jederzeit unverbindlich reinschnuppern und dir ein Bild von der Gruppe machen. Wenn du Interesse hast oder Fragen zur Tätigkeit bestehen, melde dich gerne bei einer unserer aktuellen Trainerinnen oder tritt unserer WhatsApp-Gruppe bei: https://chat.whatsapp.com/BvKdi1AKCK906P5Iv2gLDU  Wir freuen uns über deine Unterstützung, damit das Kinderturnen in Vogtareuth auch in Zukunft ein fester Bestandteil für unsere Kinder bleibt.
27. April 2026
Ortho Zentrum Rosenheim unterstützt Mädchenfußball in Vogtareuth und Schonstett Das Ortho Zentrum Rosenheim unterstützt die Fußball-D-Juniorinnen (U13) und Fußball-C-Juniorinnen (U15) der Spielgemeinschaft SV Vogtareuth / SV Schonstett. Dr. Frank Keller vom Ortho Zentrum Rosenheim überreichte den Mitgliedern des Trainerteams Horst Quelle und Klaus Fischbacher am Donnerstag, den 16.04.2026 vor dem Training in Vogtareuth einen neuen Trikotsatz mit mehr als 30 Trikots für die Mädchen, die sich darüber auch sehr freuten und sie in einem anschließenden internen Trainingsspiel gleich ausprobierten. „Sport ist wichtig für den gesamten Bewegungsapparat und beugt Erkrankungen vor. Daher freuen wir uns alle vom Ortho Zentrum Rosenheim mit dem Trikotsponsoring einen Beitrag dazu leisten zu können, dass sich die Mädchen im sportlichen, fairen Fußball-Wettkampf mit anderen Mädchen messen können.“, so Dr. Frank Keller. Trainer Horst Quelle ergänzte: „Im Namen beider Vereine, des Trainerteams und der Mädchen bedanke ich mich herzlich für das großzügige Engagement des Ortho Zentrums Rosenheim und von Dr. Frank Keller. Mein ausdrücklicher Dank gilt auch der Spielführerin der C-Juniorinnen, Leni Sontheimer, für die Auswahl der Trikotfarbe und Tom Schalei vom SV Vogtareuth, der die Planung, die Logistik und die Lieferung der Trikots unterstützt hat.“ Die neuen Trikots waren am Samstag (18.04.) beim Frühjahrsliga-Start der D-Juniorinnen in Rohrdorf und am Sonntag (19.04.) beim Bezirksligaspiel der C-Juniorinnen in Grassau natürlich gleich im Einsatz: Die D-Juniorinnen gingen zunächst 1:0 bei der SG TSV Rohrdorf-Thansau / TSV Neubeuern in Führung, fingen sich dann aber zwei Gegentore ein und verloren leider ganz knapp mit 1:2. Das ist aber kein Beinbruch, denn die D-Juniorinnen der SG SV Schonstett / SV Vogtareuth sind als Meister der separat ausgetragenen Herbstmeisterschaft 2025 einer sehr schweren Liga zugeteilt worden, die aus den besten Teams der vorangegangenen Ligen bzw. Meisterschaftsrunden des Herbstes 2025 zusammengesetzt ist. Der Fokus in dieser separat ausgetragenen Frühjahrsmeisterschaft 2026 liegt darauf, Spielerfahrung gegen andere Top-Teams zu sammeln und dabei zu lernen. Die C-Juniorinnen traten beim Bezirksliga-Tabellenführer der SG ASV Grassau / SC Frasdorf an, die bis zum Beginn dieses Spieltages nur ein einziges Mal verloren und mehr als dreimal so viel Tore geschossen hatte als das Liga-Team mit den zweitmeisten, geschossenen Toren. Die Vogtareuther und Schonstetter Mädchen zeigten von Beginn an eine geschlossene Teamleistung und ein enormes Laufpensum. Die Mädchen zeigten eine der kämpferischsten Leistungen der ganzen Saison. In den ersten 20 Minuten waren die Spielerinnen der SG SV Vogtareuth / SV Schonstett das klar bessere und überlegene Team. Die Gastgeberinnen kamen kaum aus ihrer Hälfte raus. Leider gingen die Grassauerinnen nach einer Ecke durch ein Eigentor in Führung und legten dann kurz darauf noch einmal ein Tor zum 2:0 Halbzeitstand nach. Aber auch in der zweiten Halbzeit hielten die Mädchen der SG Vogtareuth / Schonstett gut mit und kassierten nur noch einen weiteren Gegentreffer. In keinem Moment des Spiels ließen sich die Mädchen des Gästeteams hängen. Keine Spielerin machte der anderen bei Fehlern Vorwürfe, sondern man unterstützte sich verbal und auf dem Platz, indem eine für die andere kämpfte. Die Stimmung im Gästeteam war das ganze Spiel über durchweg positiv. Trotz der 0:3-Niederlage können die Vogtareuther und Schonstetter Mädchen also auf dieser Leistung aufbauen. Das Trainerteam der SG SV Vogtareuth / SV Schonstett jedenfalls ist sehr stolz auf seine Mädchen. Bericht: KF, Foto: SV Schonstett / SV Vogtareuth
von Eva Hallmann 27. April 2026
Am Mittwoch, den 25. März 2026, fand die ordentliche Mitgliederversammlung unseres Sportvereins im gut besuchten Sportheim statt. Zu Beginn richtete die erste Vorsitzende des SVV Ruth Gaßner ihren besonderen Dank an alle ehrenamtlich Engagierten. Ohne den unermüdlichen Einsatz von Helferinnen und Helfern wäre ein so aktives Vereinsleben nicht möglich. In einer anschließenden Fotopräsentation warf Schriftführerin Franzi Schürr gemeinsam mit den jeweiligen Abteilungsleitern und Akteuren einen Blick auf die Aktionen im vergangenen Vereinsjahr. Dabei wurde eindrucksvoll deutlich, wie viel Herzblut die Vorstandschaft, die Abteilungsleiter, Jugendtrainer und Übungsleiter in ihre Arbeit investieren. Auch den Sponsoren und Gönnern wurde für ihre wichtige Unterstützung gedankt. Die zahlreichen Veranstaltungen, sportlichen Erfolge und Trainingsangebote unterstreichen die Vielfalt und Lebendigkeit des SVV. Im Anschluss stellte die Kassiererin Ina Hausdorf den Kassenbericht vor. Dieser gab einen transparenten Überblick über die finanzielle Situation und zeigte erfreulicherweise eine positive Entwicklung sowohl im Hauptverein als auch in den einzelnen Abteilungen. Die solide Finanzlage bildet eine wichtige Grundlage für die zukünftige Vereinsarbeit und anstehende Investitionen. Ein weiterer Tagesordnungspunkt waren die Nachwahlen zur Ergänzung der Vorstandschaft. Als Wahlleiter fungierte der noch amtierende Bürgermeister Rudi Leitmannstetter, der in seinen Worten die Bedeutung des Vereins für das gesellschaftliche Leben in Vogtareuth hervorhob. Besonders bemerkenswert sei, dass rechnerisch etwa jeder vierte Gemeindebürger Mitglied im SVV ist – ein eindrucksvoller Beleg für die starke Verwurzelung des Vereins in der Gemeinde. Im Rahmen der Nachwahlen konnten folgende Posten belegt werden: Zweiter Stellvertreter der Vorsitzenden/3. Vorstand: Günter Vohleitner Hauptkassiererin: Ina Hausdorf Stellvertretender Kassier: Nik Meisinger Stellvertretende Jugendleiterin: Hedi Grella Die Vorstandschaft freut sich auf eine gute Zusammenarbeit! Im Rahmen der Versammlung wurden zudem die beiden scheidenden Abteilungsleiterinnen Gitti Graf und Andrea Staber der Abteilung Fitness und Tanz verabschiedet. Ihnen wurde für ihr Engagement und ihre geleistete Arbeit herzlich gedankt. Gleichzeitig nutzte die neue Abteilungsleitung die Gelegenheit, sich den Mitgliedern vorzustellen. Ein weiterer Höhepunkt der diesjährigen Mitgliederversammlung war der Tagesordnungspunkt Ehrungen, denn in diesem Jahr durften die Vorstandvorsitzenden Ruth Gaßner und Andi Liebl insgesamt 24 Vereinsmitgliedern zum 25-, 40- und 50-jährigen Vereinsjubiläum gratulieren. Als Dank für die jahrzehntelange Vereinstreue überreichten die Vorstände Ehrennadeln und Urkunden an die Jubilare. Zum Abschluss der Versammlung wurde ein Ausblick auf die nächsten Monate des bereits begonnenen Vereinsjahres geworfen. Mit dem Tagesordnungspunkt Wünsche und Anträge wurde die diesjährige Mitgliederversammlung geschlossen und insgesamt zeigte sich erneut: Der Verein lebt vom Engagement seiner Mitglieder und blickt positiv in die Zukunft.
von Eva Hallmann 30. März 2026
Am Donnerstag, den 5. März luden die Leiterinnen der Abt. Fitness und Tanz Gitti Graf und Andrea Staber zur Abteilungsversammlung ins Vogtareuther Sportheim, denn nach 17 Jahren wollten die beiden ihr Amt zur Verfügung stellen.
von Franziska Schürr 17. März 2026
Hier findet ihr alle Infos zu unserem SVV Sommer-Fußballcamp 2026! Nach dem tollen Erfolg im vergangenen Jahr geht unser Fußballcamp beim SV Vogtareuth in die nächste Runde! Vom 5. bis 7. August 2026 dreht sich wieder alles um Fußball, Teamgeist und gemeinsame Erlebnisse auf dem Sportplatz. Freut euch auf drei erlebnisreiche Tage voller abwechslungsreicher Trainingseinheiten, spannender Spiele und ganz viel Bewegung an der frischen Luft. Egal ob Anfänger oder schon echte Nachwuchskicker*innen – bei unserem Camp steht der Spaß am Fußball im Mittelpunkt. Wir freuen uns auf euch – das wird ein Sommer-Märchen! Was euch erwartet: • Alters- und leistungsgerechtes Fußballtraining – perfekt für Anfänger*innen und Fortgeschrittene • Komplettbetreuung täglich von 9:00 bis 16:00 Uhr – drei Tage Fußballtraining mit durchgehendem Programm • Leckeres Mittagessen inkl. Getränk & Nachtisch • Obst & Wasser für zwischendurch – damit niemand schlappmacht • Coole Ausrüstung & ein eigener Ball für jeden Teilnehmer*in • Motivierte Trainer*innen & Helfer*innen , die mit viel Herzblut bei der Sache sind • Jede Menge Bewegung, Spiel, Spaß und Teamgeist • Krönender Abschluss: ein großes Abschlussturnier am Freitagnachmittag – ein echtes Highlight für Kinder und Eltern! Für wen? Alle Jungs und Mädchen der Jahrgänge 2011 bis 2020 , die beim SVV aktiv sind oder einfach Lust auf Fußball, Bewegung und ein tolles Ferienerlebnis haben. Teilnahmegebühren: • 135 € für das erste Kind (Nicht-Mitglieder: 155 €) • 125 € für das 1. Geschwisterkind (Nicht-Mitglieder: 145 €) • 115 € für jedes weitere Geschwisterkind (Nicht-Mitglieder: 135 €) Die Anmeldung ist ab sofort unter https://form.jotform.com/260316499329364 möglich. Anmeldeschluss ist Freitag, der 22. Mai 2026.
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