Warum pfeifen wir? – Drei junge Schiedsrichter erzählen

Ruth Gaßner

4. Januar 2026

Warum pfeifen wir? – Drei junge Schiedsrichter erzählen

Interview mit unseren Jung-Schiris am Ende ihres ersten Einsatzjahres


Der SVV hat seit heuer drei neue Schiedsrichter. Das Bemerkenswerte daran: Alle drei sind Jugendliche im C-Jugend-Alter und aktive Fußballer im Verein. Sie haben im Januar gemeinsam ihre Ausbildung begonnen und pfeifen seit dem vergangenen Frühjahr als offizielle Unparteiische der Schiedsrichtergruppe Chiem regelmäßig Fußballspiele im Jugendbereich. Darauf ist der SVV sehr stolz.


Wir haben ein Interview geführt mit Maxi Wiesmeier (13), Moritz Trattner (13) und Leonhard Gaßner (14). Darin berichten die drei Neulinge von ihrer Motivation und ihren Erfahrungen als frisch ausgebildete Schiedsrichter: Warum sich die Ausbildung lohnt, wie sie persönlich davon profitieren und weshalb sie anderen Jugendlichen nur empfehlen können, beim nächsten Neulingskurs der Schiedsrichtergruppe Chiem im Januar 2026 (siehe Infokasten und Flyer) selbst einzusteigen. Von Kostenübernahme durch den Verein über Verdienstmöglichkeiten bis hin zu Teamgeist, Fitness und Persönlichkeitsentwicklung – unsere Nachwuchs-Refs schildern, was das Pfeifen alles bietet.


Maxi, Moritz und Leonhard, wie kam es dazu, dass ihr Schiedsrichter geworden seid?

Maxi: Ich war neugierig und wollte gerne mal das Spiel von der anderen Seite aus sehen.

Leonhard: Ich hab mitbekommen, dass Moritz überlegt, anzufangen, und da hab ich mich spontan entschieden, die Gelegenheit zu nutzen und mitzumachen – weil es mich einfach interessiert hat.

Moritz: Ich hatte es eh schon länger vor und als ich mitbekommen habe, dass es einen neuen Kurs gibt, habe ich mich gefreut und als Leonhard und Maxi auch noch zugesagt haben, war es noch besser.


Wie lief die Ausbildung ab?

Maxi: Es gab insgesamt fünf Ausbildungseinheiten, wo man die Theorie gelernt hat.

Leonhard: Meistens war es am Abend – einmal auch tagsüber am Wochenende. Das war, als wir die Laufprüfung abgelegt haben.

Moritz: Wir fuhren da immer zusammen zum Gasthaus Höhensteiger nach Westerndorf zu den Kursen. Und am Schluss haben wir halt noch die Laufprüfung gemacht und die richtige Prüfung.


Musstet ihr viel lernen? War die Prüfung schwierig?

Leonhard: Dadurch, dass die Ausbildung über einen längeren Zeitraum ging, hat man natürlich die Inhalte der ersten Einheiten teilweise wieder vergessen. Man hat dann zur Vorbereitung auf die Prüfung den Lernstoff und Übungsfragen bekommen, die man durcharbeiten konnte. Man musste schon lernen und ein Verständnis dafür bekommen, aber es war jetzt auch nicht allzu schwer.

Moritz: Wenn man selbst spielt, ist es natürlich leichter, das Ganze zu verstehen. Aber es gibt auch sehr viele Regeln, die man richtig lernen musste.


Was kostet die Ausbildung eigentlich?

Leonhard: Die Ausbildung hat 100 Euro gekostet, aber das hat der Verein übernommen. Jeder Schiedsrichter muss ja einen Heimverein angeben, für den er pfeift, und bei uns ist das halt der SVV. Der hat die Ausbildung und die Ausrüstung bezahlt.


Wie war es dann, das erste Spiel zu pfeifen?

Maxi: Am Anfang war ich schon nervös, aber mein Pate von der Schiedsrichtergruppe war ja dann auch dabei und dann ist es schon gegangen. Und nach dem Spiel war ich dann schon stolz darauf.

Moritz: Ja, das erste Spiel war ich sehr nervös. Aber eine sehr gute Hilfe ist, dass das erste Spiel ein Tandem-Spiel ist, wo einer (Anmerkung: der persönliche Pate) in der ersten Halbzeit pfeift und du nur mitläufst, damit du wirklich ein Gefühl für die Laufwege als Schiri bekommst und so. Die zweite Halbzeit pfeift man dann selbst und der Pate läuft mit – das hilft sehr. Durch das Patensystem fühlt man sich nicht so alleine – der Pate begleitet einen das ganze erste Jahr.

Leonhard: Ja, der Pate gibt sehr viel Sicherheit – gerade in strittigen Situationen, wo man als Neuling oft noch sehr unsicher ist, vor allem, wenn deine Entscheidungen in Frage gestellt werden. Und es ist sehr wichtig, dass du diese Unsicherheit überwindest und gleich zu Beginn klarstellst, wer der Chef ist – dann wirst du besser akzeptiert und fühlst dich sicherer.


Verdient man als junger Schiedsrichter eigentlich etwas?

Moritz: Ja, man verdient 31 Euro pro Spiel plus das Fahrgeld – kommt halt darauf an, ob du das bekommst oder deine Eltern [lacht].

Leonhard: Je höher man irgendwann mal pfeift – also Kreisliga, Bezirksliga, Landesliga usw. – umso mehr Geld verdient man natürlich auch. Und wenn man bei den Erwachsenen pfeift, bekommt man auch mehr Geld. Das ist dann schon ein Anreiz, dass man sich verbessern möchte.


Was bringt euch das persönlich?

Leonhard: Man hat zusätzliche Sporteinheiten an der frischen Luft und es ist ein toller Ausgleich zum Schulalltag.

Moritz: Und es ist auch cool, mal aus einer anderen Perspektive das Spiel zu sehen. Weil aus meiner Perspektive als Spieler rege ich mich selbst oft über Schiedsrichter auf, aber wenn man dann selbst mal als Schiedsrichter gearbeitet hat, sieht man das Ganze anders.

Maxi: Ich bin auch selbstbewusster geworden, weil wenn man so ein Spiel übernimmt, dann hat man schon eine gewisse Verantwortung und baut dadurch Selbstbewusstsein auf.


Ihr seid ja alle drei selbst aktive Fußballer. Würdet ihr sagen, ihr profitiert bei euren Einsätzen als Spieler eurer Jugendmannschaft davon, dass ihr die Regeln besser kennt als die meisten anderen?

Leonhard: Auf jeden Fall! Man regt sich zwar trotzdem hin und wieder noch über den Schiri auf, weil man als Spieler eben manches anders sieht, aber man hat grundsätzlich schon mehr Verständnis für seine Entscheidungen.

Moritz: Und du weißt meistens, wie viel du selbst machen darfst – also wie viel du am Trikot ziehen darfst oder so kleine schlaue Sachen halt, die gerade noch erlaubt sind [lacht].

Maxi: Man kann auf alle Fälle dann als aktiver Spieler die Entscheidungen des Schiedsrichters besser nachvollziehen. Vorher konnte ich das nicht und hab mich öfter mal beschwert.


Kann man die Schiedsrichtergruppe Chiem als eine Art Gemeinschaft verstehen?

Moritz: Ja, auf jeden Fall, weil alle zusammenhalten und es immer viel Spaß bei den Lehrabenden macht.

Maxi: Man lernt auch viele neue Leute kennen und kann Freundschaften entwickeln.

Leonhard: Es ist schon ein cooles Gefühl, wenn man bei einem SVV-Heimspiel zuschaut und den Schiedsrichter kennt. Und es gibt auch tolle Aktionen wie Sommerfest und Jahresabschlussfeier und so. Und dann natürlich die Schiedsrichter-Fußballmannschaft, in der wir auch mitspielen und gemeinsam zu Turnieren und Meisterschaften fahren. Im Sommer haben wir einmal gegen die Schiedsrichter vom FC Bayern gespielt – das ist schon immer eine tolle Erfahrung, wenn man so rumkommt und was Neues erlebt. Ohne die Schiedsrichtergruppe wären wir jetzt wahrscheinlich nicht an die Säbener Straße auf das Trainingsgelände vom FC Bayern gekommen.  


Wisst ihr, was es für den SVV bedeutet, dass ihr als Offizielle pfeift?

Leonhard: Ich glaube, dass man Strafe zahlen muss, wenn man als Verein keine Schiedsrichter stellt. Und es ist immer gut für den Heimverein, weil der einfach besser dasteht. Das wird dann immer auch gesagt, z.B. bei der Jahresabschlussfeier, dass der SV Vogtareuth so und so viele Schiedsrichter stellt – das ist dann schon eine Ehre für den Verein.

Maxi: Ja, es gibt schon einen guten Ruf, wenn man als Verein viele Schiedsrichter stellt.


Würdet ihr anderen Jugendlichen empfehlen, sich für den Kurs 2026 anzumelden?

Maxi: Ja, auf jeden Fall! Also ich finde, dass es sich schon lohnt. Man hat ja auch keine Ausgaben und es bringt einen im Leben schon weiter, wenn man lernt, Verantwortung zu übernehmen und so.

Leonhard: Ich würde es auch empfehlen – vor allem, wenn man selbst gerne Sport macht. Du kannst etwas Geld verdienen und baust Selbstvertrauen auf, traust dich mehr und lernst, dich durchzusetzen. Also, es bringt schon viel.

Moritz: Ich glaub, das Wichtigste ist, dass du Selbstbewusstsein und Durchsetzungsvermögen lernst. Auch, wenn die Spieler dich anmeckern, musst du dich durchsetzen und zu deiner Entscheidung stehen und mit solchen Diskussionen umgehen können. Ich würde die Ausbildung jedem Jugendlichen empfehlen, der Fußball mal aus einer anderen Perspektive kennenlernen will. Und es macht wirklich sehr viel Spaß – besonders, wenn du nach einer gewissen Zeit sicherer wirst und merkst: Ich kann das, ich bin der Chef hier [lacht].

Für das Interview bedanken sich Franzi Schürr und Ruth Gaßner vom SV Vogtareuth e.V.

Neulingskurs 2026 – Jetzt vormerken!

  • Veranstalter: Schiedsrichtergruppe Chiem
  • Start: Februar 2026
  • Ort: Westerndorf St. Peter
  • Kosten: ca. 100 € – werden vom Verein übernommen
  • Inklusive: komplette SR-Ausrüstung
  • Voraussetzungen: Mindestalter 12 Jahre, Interesse am Fußball
  • Vorteile: Taschengeld verdienen, Persönlichkeit stärken, Spielverständnis und Cleverness auf dem Platz ausbauen, Fitness steigern, Team-Events, tolles Netzwerk
  • Kontakt für Anmeldung: Robert Teufel als Verbindungsmann des SV Vogtareuth e.v. zur Schiedsrichtergruppe Chiem oder direkt bei Ronny Schmidt (siehe Flyer)


von Eva Hallmann 17. August 2026
Neue Musikbox für Dancing Kids & Teens Spätestens während der vergangenen Faschingssaison wurde klar: Für Auftritte und das Training benötigen die Dancing Kids & Teens des SV Vogtareuth eine eigene, leistungsstarke Musikbox. Bisher behalfen sich die Trainerinnen mit privaten Lautsprechern, die jedoch an ihre Grenzen stießen. Deshalb beschlossen die Tanzgruppen, selbst aktiv zu werden und das Geld für die Anschaffung im Rahmen eines Spendenlaufs zu sammeln. Eigentlich war der Lauf im Freien im Rahmen des des Sportplatzfests geplant – doch das Wetter machte uns leider einen Strich durch die Rechnung. Kurzerhand wurde der Spendenlauf in die Turnhalle verlegt, wo die Mitglieder der Abteilung Fitness & Tanz einen abwechslungsreichen Parcours aufgebaut hatten. Rund 30 Kinder im Alter von drei bis zwölf Jahren drehten dort mit viel Begeisterung ihre Runden und sammelten fleißig Stempel auf ihren Laufkarten. Jede absolvierte Runde wurde sorgfältig abgestempelt – und dabei nahmen es die jungen Läuferinnen und Läufer ganz genau. Denn bereits im Vorfeld hatten sich die Kinder Sponsoren gesucht, die für jede gelaufene Runde einen selbst gewählten Betrag spendeten. Stolz präsentierten die Kids am Ende den anwesenden Erwachsenen ihre Laufkarten, die teilweise mehr als 30 Stempel zierten und im Anschluss durften die Kinder das Spendenschwein mit den erlaufenen Beträgen füttern. Die Dancing Teens hingegen ließen sich vom Regen nicht aufhalten und gingen beim Vogtareuther Gemeindelauf über fünf Kilometer an den Start. Trotz strömenden Regens bewältigten elf Tänzerinnen tapfer die Strecke und trugen damit ebenfalls tatkräftig zur Spendensumme bei. Insgesamt konnten die Dancing Kids & Teens so mehr als 600 Euro für eine neue Musikbox erlaufen. Für eine große Überraschung sorgte der Besuch von Geschäftsstellenleiter Klaus Wenzke von der VR Bank Vogtareuth, der den Gruppen einen Scheck über 500 Euro für die Anschaffung einer neuen Musikbox überreichte. Die Dancing Kids und Teens sowie die gesamte Abteilung Fitness & Tanz vom SVV bedankt sich vielmals bei der VR Bank für die großzügige Spende! Dank der großartigen Unterstützung der Sponsoren und der VR Bank steht der Anschaffung einer leistungsstarken Musikbox nun nichts mehr im Weg. Die Dancing Kids & Teens sind damit auch in Sachen Sound bestens für die kommende Faschingssaison gerüstet. Ein weiteres herzliches Dankeschön gilt allen Kindern und Teens, die sich so fleißig am Lauf beteiligt haben, allen Eltern und Sponsoren, sowie den Helferinnen und Helfern vom SVV. 
von Franziska Schürr 17. August 2026
Regen, Sportsgeist und echter Zusammenhalt: Sportplatzfest 2026 Am 19. Juli feierte der SV Vogtareuth e. V. sein diesjähriges Sportplatzfest. Auch wenn der Tag wettertechnisch alles andere als vielversprechend begann und der viele Regen den Verein bereits am frühen Morgen zum Improvisieren zwang, ließen sich weder das Orga-Team noch Besucher und Besucherinnen die gute Stimmung verderben. Dank vieler helfender Hände, spontaner Planänderungen und zahlreicher Gäste wurde das Sportplatzfest erneut zu einem gelungenen Tag voller Gemeinschaft und Zusammenhalt. Auftakt mit Gottesdienst und 3. SVV-Gemeindelauf Erstmals begann das Sportplatzfest mit einem Wortgottesdienst direkt am Sportplatz. Trotz des Regens fanden zahlreiche Besucher und Besucherinnen den Weg zum gemeinsamen Gottesdienst und sorgten gleich zu Beginn für eine besondere Atmosphäre. Währenddessen liefen hinter den Kulissen bereits die letzten Vorbereitungen und Absprachen für den 3. SVV-Gemeindelauf, der wie geplant um 10 Uhr gestartet werden konnte. Ein großes Dankeschön gilt der Freiwilligen Feuerwehr Vogtareuth, den Streckenposten sowie dem gesamten Organisationsteam, die für einen reibungslosen Ablauf sorgten. Vor allem aber verdienen die rund 80 Läufer und Läuferinnen größten Respekt, die sich vom vielen Regen nicht aufhalten ließen und motiviert an den Start gingen. Mit dabei waren Teilnehmer und Teilnehmerinnen aller Generationen: Die jüngsten Sportler im Bambini-Alter absolvierten ebenso wie die Erwachsenen die komplette 5-Kilometer-Strecke über drei Runden – eine beeindruckende Leistung. Die älteste Teilnehmerin wird im Oktober stolze 89 Jahre alt und bewies eindrucksvoll, dass Bewegung keine Altersgrenze kennt. Besonders gefreut haben wir uns über die vielen unterschiedlichen Laufgruppen. Neben ambitionierten Profiläufer- und Läuferinnen waren erneut die Bürgerhilfe sowie das Erzähl-Café vertreten. Erstmals begrüßen durften wir außerdem eine Laufgruppe des Schützenvereins Straßkirchen, die den Gemeindelauf bereicherte. Neu war in diesem Jahr auch ein Wanderpokal für die teilnehmerstärkste Gruppe. Diesen sicherten sich unsere Walking-Damen mit beeindruckenden 13 Starterinnen. Auch zahlreiche Kurzentschlossene meldeten sich spontan noch am Veranstaltungstag an und gingen mit auf die Strecke. Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmenden – ihr habt trotz der widrigen Bedingungen echten Sportsgeist bewiesen! Gemeinschaft kennt kein schlechtes Wetter Nach dem Gemeindelauf verlagerte sich das Geschehen ins Sportheim. Dort konnten sich Läufer, Läuferinnen und Gäste aufwärmen, trocknen und bei einem Getränk stärken. Gleichzeitig liefen Grill und Küche auf Hochtouren: Steckerlfisch, Bosna sowie Kaffee und Kuchen sorgten für das leibliche Wohl. Besonders das Kuchenangebot zum Mitnehmen wurde aufgrund des Wetters sehr gut angenommen. Schade war, dass das geplante Kinderprogramm sowie das Volleyballturnier kurzfristig abgesagt werden mussten. Umso schöner war es, dass sich das Wetter am Nachmittag etwas beruhigte und zumindest die Hüpfburg aufgebaut werden konnte, die bei den jüngsten Gästen für viel Begeisterung sorgte. Parallel dazu lud der Schützenverein Straßkirchen zu einem Tag der offenen Tür an seinem Schießstand ein. Das Angebot wurde von vielen Gästen des Sportplatzfestes gerne angenommen. Herzlichen Dank für den spannenden Einblick und die gute Zusammenarbeit! Public Viewing WM-Finale Den gelungenen Abschluss bildete schließlich das Public Viewing des Fußball-WM-Finales. Bei der inzwischen schon legendären SVV-Pizza und Burger, füllte sich das Sportheim noch einmal mit zahlreichen Fußballfans. Während draußen langsam die Sonne den Regen des Tages trocknete und Kinder sowie Jugendliche wieder auf dem Sportplatz Fußball spielten, wurde gemeinsam auf den Anpfiff des WM-Finales gewartet. Zusätzlich für Spannung sorgte eine große Tombola mit attraktiven Preisen. Der Hauptgewinn war ein Original-FC-Bayern-Trikot mit der Unterschrift von Jamal Musiala. Auch am Abend war das Sportheim bestens gefüllt und sorgte für einen stimmungsvollen Ausklang des Festtages. Auch wenn uns das Wetter in diesem Jahr vor einige Herausforderungen gestellt hat, blicken wir auf ein rundum gelungenes Sportplatzfest zurück. Es hat einmal mehr gezeigt, was mit Zusammenhalt, Flexibilität und vielen engagierten Helfern und Helferinnen möglich ist. Ein herzliches Dankeschön gilt allen helfenden Händen, engagierten Mitgliedern und Unterstützenden – und natürlich allen Gästen, die unser Sportplatzfest trotz des Regens mit uns gefeiert haben. Wer beim Zuschauen oder Mitlaufen auf den Geschmack gekommen ist, oder wem bisher einfach der letzte Motivationsschub gefehlt hat – ist herzlich eingeladen, sich unseren bestehenden Laufgruppen anzuschließen. Weitere Informationen und den Zugang zur SVV-Lauftreff-WhatsApp-Gruppe gibt es direkt bei Regina Schwägerl. Wer Interesse an der Walking-Gruppe hat, kann sich gerne an Elisabeth Stadlhuber wenden. Einsteigen ist jederzeit möglich – wir freuen uns über viele neue Gesichter! 
von Hedi Grella 16. August 2026
Erfolgreiche SVV Läufer beim 22. Attler Lauf Beim 22. Attler Lauf am 04.07.2026 konnten sich 2 Läuferinnen vom Lauftreff des SV Vogtareuth in der Altersgruppe Ü40 über die 5km-Distanz einen Podestplatz sichern. Mit 26,22 min erlief Sandra Embacher den 2. Platz, gefolgt von Margarete Brandstätter mit 26,46min. Insgesamt waren wieder 3 Läuferinnen des Treffs mit starken Zeiten vertreten. Wir sind sehr stolz auf euch und gratulieren zu dieser Leistung!  Du suchst MitläuferInnen im Rahmen eines lockeren Lauftreffs? Dann bist du bei uns genau richtig! Mehr Infos unter https://www.sv-vogtareuth.de/lauftreff
von Eva Hallmann 15. August 2026
Saisonabschlussfeier der Fußballmädchen der SG Schonstett / Vogtareuth Am Samstag, den 25.07.2026 feierten die Fußballmädchen der SG SV Vogtareuth / SV Schonstett an der Schonstetter Georg-Loy-Sportanlage bei bestem Wetter den Abschluss der Saison 2025 / 2026. Eingeladen waren nicht nur die U13- und U15-Spielerinnen, sondern auch deren Eltern, Geschwister, die Trainer und die Vereinsverantwortlichen. Die Trainer und einige ältere Spielerinnen legten sich mächtig ins Zeug und organisierten ein Grillfest mit allem was dazugehört. Die Eltern der Mädchen steuerten Salate bei. Grillmeister und Trainer Michael Schwägerl stand fast die ganze Feier über am Grill und versorgte die Mädchen und Gäste immer mit perfekt gegrilltem Fleisch und Würsten. Pommesbeauftragter und Trainer Klaus Fischbacher leistete seinen Dienst an der Fritteuse tadellos und pflichtbewusst ab und lieferte nicht nur Pommes am laufenden Band, sondern auch noch frittierte Kartoffelspiralen. Die restlichen Trainer, wie z. B. Martin Benko und Andreas Mock waren mit der Getränkeausgabe und der Erledigung aller weiteren, notwendigen Arbeiten beschäftigt. Viele Eltern halfen auch mit. Im Anschluss an das Essen folgte der erste Höhepunkt des Tages: Das Spiel der Mamas gegen die D-Juniorinnen stand an. Unter Leitung des souverän agierenden Schiedsrichters Stefan Fridgen legten sich die Mamas mächtig ins Zeug, um gegen die D-Juniorinnen einen Sieg einzufahren. Unterstützt von Trainerlegende Horst Quelle, der als Spielertrainer fungierte, kamen die Mamas mehrfach gefährlich vor das Tor der D-Juniorinnen und scheiterten jeweils nur knapp. Einmal vergaben die Mamas sogar einen Elfmeter, der völlig überraschend und praktisch aus dem nichts kam. Letztlich fuhren die D-Juniorinnen zwar am Ende einen Sieg ein, aber es zeigte sich deutlich, woher die Mädchen ihr Fußballtalent haben, nämlich nicht nur von ihren Papas, sondern auch von ihren Mamas. Nach einer kurzen Pause, in der die Mädchen mit Eis versorgt wurden, folgte ein weiterer Höhepunkt des Tages: Die C-Juniorinnen traten gegen die Papas und Trainer an. Das Team der Papas und Trainer wurde von Torfrau Melanie Brandl unterstützt, weil sich keiner der Männer ins Tor traute. Typisch Männer! ^^ Schiedsrichterin Lucia Fischbacher von den D-Juniorinnen machte von Beginn an klar, wer Chef auf dem Platz war und verwarnte Trainer Kurt Fritsch vom Männerteam wegen Gemecker mit einer völlig verdienten gelben Karte. Damit war in der Hinsicht erst einmal Ruhe auf dem Platz und die Autorität durchgesetzt! Zu Beginn der Partie kam das Männer-Team praktisch nicht über die Mittellinie hinaus. Die Mädchen schnürten das gegnerische Team in deren Hälfte förmlich ein. Zwar kamen im Verlauf der 1. Halbzeit die Papas und Trainer ein paar Mal gefährlich vor das Tor der Mädchen und vergaben zwei sogenannte „hundertprozentige“ Chancen. Die weiteren, wenigen Chancen des Männer-Teams entschärfte aber die Torfrau der C-Juniorinnen Elena Furchner. Die Mädchen spielten in der Abwehr über fast die gesamte Partie total abgebrüht und in der Offensive einfach insgesamt cleverer als ihre Papas und Trainer. Nach einer schön herausgespielten Kombination gingen die Mädchen mit 1:0 in Führung. Beim darauffolgenden 2:0 der Mädchen sah die Defensivarbeit des Männerteams wieder einmal alles andere als gut aus und die Mädchen nutzten das gnadenlos aus. Eine weitere Riesenchance der C-Juniorinnen entschärfte die Torfrau des Männerteams mit einer sehenswerten Rettungstat. Halbzeitstand somit: 2:0 für die Mädchen! Dass die Papas und Trainer dann das Spiel noch 3:2 gewannen, war einfach nur Glück und letztlich auch unverdient, denn das Spiel war in der 2. Halbzeit sehr ausgeglichen, so dass man insgesamt ganz klar feststellen muss, dass über die gesamte Partie hinweg die Mädchen das bessere Team waren. Fußball kann manchmal so ungerecht sein! Insgesamt geht eine Mammut-Saison für die SG Schonstett / Vogtareuth zu Ende: Beide Mädchen-Teams absolvierten von Ende August 2025 bis Ende Juli 2026 insgesamt knapp 40 Spiele (Freundschaftsspiele und Ligaspiele) und nahmen an über 20 Sommer- und Hallenturnieren teil. Die U13 feierte im Herbst dabei die Liga-Meisterschaft und jetzt im Frühjahr die Vizemeisterschaft. Die U15 erreichte in ihrer ersten Saison in der Bezirksliga (!) den hervorragenden 6. Platz von insgesamt 10 Teams und blieb in 10 von 16 Spielen ungeschlagen. Insgesamt gewannen die beiden Mädchen-Teams zudem drei Hallenturniere und ein Sommerturnier. Der SV Vogtareuth und der SV Schonstett freuen sich über alle Mädchen und Jungs, die Fußball im Verein spielen möchten, egal ob sie schon länger spielen oder damit anfangen möchten. Informationen hierzu finden interessierte Spielerinnen, Spieler und Eltern auf unserer Website oder auf www.svschonstett.de Bericht: KF; Fotos: SV Schonstett, SV Vogtareuth
von Bock Sepp 29. Juli 2026
Sport-für-JederMann Radtour 3.-5- Juli 2026
von Franziska Schürr 13. Juli 2026
Freut euch auf den krönenden Abschluss unseres Sportplatzfestes – mit dem Fußball-WM-Finale beim Public Viewing!
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